Projekt: HLF 20

Als erster Hersteller von Feuerwehrfahrzeugen stellte sich die Firma „Ziegler“ vor.

Ziegler beschäftigt sich mit einem bewährten, modularen ALPAS-Aufbaukonzept in Tiefbauweise mit einer individuellen Geräteraumteilung. Die stabilen Teleskopauszüge sowie schwenkbaren Gerätewände garantieren eine optimale Raumausnutzung und eine leichte Entnahme von Geräten im Einsatz.

In der Ziegler-Sicherheitskabine sind alle Mitfahrer durch Drei-Punkt-Sicherheitsgurte gesichert und für die persönlichen Gegenstände wie z.B. Schlüssel, Brillen, Mobiltelefone etc. steht ein neuartiges Staufachsystem zur Verfügung. Die Orientierung in der Kabine wird durch ein völlig neuartiges Farb- und Beleuchtungskonzept sowie zusätzliche LED-Leuchten im Bodenbereich unterstützt. Ein sicheres Ein- und Aussteigen am Einsatzort ist durch ausfahrbare und höhenvermittelte Trittstufen gewährleistet.

Im Allgemeinen bietet Ziegler extreme Stabilität, optimalen Korrosionsschutz, maximale Festigkeit, höchste Sicherheit und einen variablen Innenausbau mit Stellschienenprofilen.

Schlingmann hingegen nimmt einen QuadraVA-Aufbau her. Dieser besteht aus einem aus Edelstahlspezialprofilen geschweißtem Gerippe, das mit 2mm starken Aluminiumblechen beplankt ist. Serienmäßig sind die Fahrzeuge im tiefgezogenen Bereich mit einem als Gitterrost ausgebildeten, pneumatisch ausfahrbaren Auftritt ausgerüstet, welcher durch das SAS-System zu einer durchgehenden Auftrittfläche  erweitert werden kann.

Die SMK-Mannschaftskabine ist als formgleiche Verlängerung des Originalfahrerhauses ausgeführt. Die aus geschweißten Stahlprofilen bestehende Sicherheitsfahrgastzelle ist beidseitig mit verzinktem Blech beplankt und erhält durch Hohlraumversiegelung, Epoxidharzgrundierung und Zwei-Komponenten-Lackierung einen optimalen Korrosionsschutz.

Am 31. März informierte uns die Firma „Rosenbauer“ über ihr HLF 20.

Es wird mit der „Advanced Technology“, kurz AT, gebaut. Mit dieser Technik werden alle Komponenten vereinigt, die ein modernes Feuerwehrfahrzeug ausmachen. Der neue AT ist äußerst kompakt und übersichtlich. Dadurch bietet er viel Platz bei wenig Gewicht und ist trotzdem wendig und gleichzeitig leistungsstark.

Mit dem LED-Beleuchtungskonzept schafft man im Einsatz tageslichtähnliche Verhältnisse. Außerdem ist das Lichtsystem höchst energieeffizient, äußerst langlebig, robust, blendfrei und nahezu wartungsfrei.

Im Mannschaftsraum sorgt die indirekte LED-Beleuchtung für ein blendfreies, homogenes Licht. Für noch mehr Sicherheit hat man eingebaute Rollover Airbags und neu entwickelte 3-Punkt-Sicherheitsgurte.

Das Gesamtergebnis von Rosenbauerfahrzeugen ist eine äußerste Robustheit und langjährige Einsatzbereitschaft.

Am 05.05.2015 stellte sich die Firma "Lentner" um 18 Uhr am Gerätehaus vor.

Besonderheiten eines HLF 20 von der Firma Lentner:

  • 2.200 Liter Wasser- und zwei Schaumtanks für 80 Liter und 120 Liter Schaum mit Schaumzumischanlage
  • Pneumatisch-elektrischer Lichtmast am Fahrzeugheck mit zwei 1.500 W Halogen- und zwei 400 W Gasentladungslampen
  • Sortimo-Koffer Auszugsystem
  • Heckklappe mit integriertem Rollladen
  • Kotflügel abklappbar als Auftritt
  • Fest eingebauter 20 kVA Generator mit hydrostatischem Antrieb
  • Leiterentnahme vom Boden für Steck- und Schiebleiter
  • Je zwei PA-Halterungen entgegen und in Fahrtrichtung in den Rückenlehnen im Mannschaftsraum integriert

Gleich Zwei Tage später traf das Unternehmen "Magirus" am Gerätehaus ein (07.05.2015 ; 18 Uhr).

Bilder folgen...

Magirus HLF 20:

Merkmale:

  • Komplette Beladung für Brandbekämpfung und Technische Hilfeleistung
  • Mannschaftskabinen: Ganzstahl- oder Aluminiumtechnologie
  • Sitzplatzvarianten: I+5, I+8
  • Heckpumpe: 2.000 Liter
  • Lichtmast: pneumatisch, Scheinwerfer in Halogen-, Xenon- oder LED-Technologie


Besonderheiten:

  • Großräumiger AluFire 3-Aufbau mit variablem Geräteraumsystem und 3 Rollladen seitlich
  • Tiefgezogen zwischen den Achsen und hinter der Achse zur ergonomischen Lagerung von schwerem Gerät
  • Optimale Wassertank-Anordnung für ausgeglichene Gewichtsverteilung ohne Überladung der Hinterachse
  • Ergonomisch optimale Entnahmehöhen
  • Pumpe vom Heck aus leicht zugänglich für Bedienung und Wartung
  • Große Raumreserven mit Platz für individuelle Zusatzbeladung und persönliche Ausrüstung
  • Durchgehende Umfeldbeleuchtung zur gleichmäßigen Ausleuchtung der Einsatzstelle

Am 12. Juni 2015 konnte sich unsere Feuerwehrführung der FF Postau auf der Interschutz in Hannover genauere Einblicke über die HLF 20 von Ziegler und Magirus machen.

Die Firma Ziegler kam am 11. Juli 2015 nochmal zu uns nach Postau. So konnte man sich einen besseren Blick über die Bedienung der Pumpe machen, da dies bei der ersten Vorführung nicht möglich war, weil es im März noch zu kalt war. 

Am 19.08.2015 besuchten Feuerwehrkameraden die "Lukas-Vorführung" in Hohenthann.

Zuschuss für Löschfahrzeug bewilligt!!

Zum Kauf eines neuen Hilfeleistungslöschfahrzeuges HLF 20 für die Freiwillige Feuerwehr Postau hat die Regierung von Niederbayern der Gemeinde Postau im Landkreis Landshut 119.000 Euro als Zuschuss bewilligt. Die Mittel stammen aus der Feuerschutzsteuer, für die der Landtag im Bayerischen Feuerwehrgesetz eine zweckgebundene Verwendung im Feuerschutz festgelegt hat.

 

Mit einer Besatzung von neun Mann ist es für die selbstständige Brandbekämpfung, zum Fördern von Löschwasser und zur Durchführung technischer Hilfeleistungen konzipiert. Es verfügt über einen Löschwasserbehälter mit einer nutzbaren Wassermenge von 2000 Litern und eine Schnellangriffseinrichtung zur Bekämpfung von Entstehungsbränden. Die Bezeichnung HLF 20 steht für ein Löschgruppenfahrzeug mit erweiterter Beladung und Ausrüstung für die technische Hilfeleistung.

Landshuter Zeitung, 14.10.2015