LF 8/6

Nach mehreren Einsätzen bei Bränden und Verkehrsunfällen wurde die Notwendigkeit eines Löschgruppenfahrzeuges für die Postauer Feuerwehr immer deutlicher. Im Sommer 1992 konnte das neue LF 8/6 von Magirus nach Postau überführt werden. Die Kosten, die die Gemeinde dafür aufzuwenden hatte, schlugen mit 254.214,- DM zu Buche. Noch vor der Weihe und offiziellen Indienststellung wurde die Postauer Wehr mit dem neuen Fahrzeug am 29.10.1992 gegen 3.00 Uhr zu ihrem ersten Brand mit Einsatz der neuen Atemschutzgeräte gerufen. In Weng war in einem Heizungsraum das dort befindliche Brennholz in Brand geraten. Die Kameraden Klaus Kerscher und Uwe Taglinger gingen unter schweren Atemschutz als Angriffstrupp zum Keller vor, sie gelten als die ersten Atemschutzgeräteträger bei einem Einsatz der Postauer Wehr.

 

Am 08.11.1992 erhielt das neue Löschgruppenfahrzeug von Pfarrer Matei seinen kirchlichen Segen und wurde von Bürgermeister Alois Gahr offiziell an Kommandanten Roman Eisgruber der Postauer Wehr übergeben. Bei einem anschließenden „Tag der offenen Tür“ und einer Schauübung konnte die Bevölkerung das neue Fahrzeug begutachten.

im Laufe der Jahre wurde das LF mehrfach nach und umgerüstet:

 

2002 werden die Haspel für C - Schläuche durch drei Tragekörbe ersetzt und zwei Halterungen für Atemschutzgeräte in den Mannschaftsraum eingebaut, jetzt können die sich die Geräteträger bereits während der Anfahrt für den Einsatz vorbereiten.

 

2005 wird das Fahrzeug mit einem 5000 Liter Faltbehälter und zwei Büffelhebern nachgerüstet.

 

Nach der Anschaffung eines gebrauchten hydraulischen Rettungssatzes von der Feuerwehr Unterrodach im Dezember 2005, kann der Funkname am 28.03.2006

von Florian Postau 47/1 auf 48/1 umgestellt werden.

2008 wird der THL - Satz durch eine Säbelsäge ergänzt.

 

2015 ändert sich der Funkname auf Florian Postau 42/1.

 

Ab November 2016 steht eine Wärmebildkamera von Flir im Führerhaus zum Einsatz bereit.